Das Problem mit Pausen im Alltag


Am Wochenende habe ich mal wieder erfahren, wie wichtig Pausen im Alltag sind, aber auch, wie schwierig es für mich ist, sie mir zu nehmen.

Neben etwas karnevalistischem Trubel haben wir das lange Wochenende vor allem dazu genutzt, möglichst wenig zu machen und uns von einer Erkältung zu erholen. Das hat richtig gut getan!



Nach einer Pause geht es mir immer besser, ich fühle mich weniger gestresst und getrieben, habe einen besseren Blick für das Schöne um mich herum, bin kreativer und sammle neue Energie. 

Bei so viel Einsicht sollte ich doch eigentlich keine Schwierigkeiten haben, mir immer mal wieder kleine Auszeiten im Alltag zu nehmen, oder? Leider doch, denn es gibt da ein paar Problemchen...

Meine Probleme mit den Pausen:


  • "Eine Pause machen" wird oft mit Faulheit verwechselt. Zumindest fühle ich mich häufig so.
  • "Busy is not the same as productiv." Dieser Satz ist leider noch nicht hundertprozentig bei mir angekommen.
  • Mein Kopf ist ständig bereit, Informationen aufzunehmen, EMails zu lesen, Bilder anzuschauen, Anrufe entgegenzunehmen, neue Ideen zu entwickeln. Immer "on" zu sein, macht es noch schwerer, in Pausen abzuschalten.
  • Pausen kann ich nicht erzwingen. Es braucht Geduld und eine aufgeräumte Umgebung (physisch wie psychisch).
  • Pausen sind mehr, als sich mit einem Kaffee hinzusetzen. Auch mein Kopf muss von Zeit zu Zeit zur Ruhe kommen.

Ich arbeite noch daran, Pausen zu einer regelmäßigen Einrichtung in meinem Alltag zu machen. Das Schreiben über meine kleinen Problemchen ist Teil der Übung.

Wie sieht es bei dir mit Pausen im Alltag aus?

P.S.: Die Teilnahme an meinem E-Kurs hat gewonnen: Juliane (ohne Blog). Herzlichen Glückwunsch! Du bekommst eine Nachricht mit deinen Zugangsdaten.

Kommentare:

  1. oh ja! das mit den pausen kenne ich!! und das, was du beschreibst, geht mir ganz genauso. körper und geist möchten eine pause haben - aber wirklich eine zu machen, ist wirklich nicht leicht. das muss ich auch noch sehr üben.
    herzliche grüße
    die frau s.

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  2. Liebe Sonja, all deine aufgezählten "Pausenprobleme" kommen mir sehr bekannt vor. Mir würde eine Woche ohne Handy und Laptop wahrscheinlich schon viiiiele richtige Pausen bescheren - einmal nicht erreichbar sein und niemanden erreichen wollen, einmal nicht immer die Apps durchstöbern etc. Ganz bewusst eine Pause machen. Lesen tut mir dabei immer gut. ich mache es nur einfach viel zu wenig. Muss ich auch üben ...
    Liebste Grüße
    Nadja

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